22. – 23. August 2021

Den Plan, unseren gemeinsamen Sommerurlaub in Südtirol zu verbringen, haben wir nach 2022 verschoben. Unser Plan B: Industriekultur im Ruhrgebiet und anschließend eine Woche Beine und Seele an der deutschen Ostseeküste baumeln lassen.

Moment mal! Da kündigt die Elke das Ruhrgebiet an und wählt als Überschrift Düsseldorf 🤔? Nun, schon klar, das edle Städtchen will natürlich keinesfalls in einem Atemzug mit dem Pott genannt werden. Umgekehrt wird sich wohl fast jeder Einwohner des Ruhrgebiets vehement dagegen wehren, in irgendeiner Weise mit der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens in Verbindung gebracht zu werden.

Doch jenseits aller regionaler Nickeligkeiten nehme ich mir die Freiheit, nicht jeden nicht exakt zu den beiden Hauptzielregionen passenden Zwischenstopp extra zu nennen. Denn es wird nicht der Einzige bleiben auf dieser Reise.

Warum nun aber Düsseldorf? Ich kenne das Städtchen bereits von einem Wochenendbesuch 2017. In diesem Bericht habe ich es euch bereits vorgestellt, weswegen der heutige Beitrag eher knapp ausfällt. Doch Stefan, der in Minden geboren und aufgewachsen ist, hat bis dato tatsächlich noch keinen Fuß in die Hauptstadt „seines“ Bundeslandes gesetzt. Das kann so nicht weitergehen 😎!

Wir schnappen uns also Ende August unseren Mietwagen, werfen unser Zeug hinein und los geht’s! Der Ritt gen Westen gestaltet sich unspektakulär – bis auf je einen Stau wegen eines Unfalls und wegen einer Baustelle. Die Klassiker eben.

Am späten Nachmittag sind wir da und beziehen unser Domizil im Medienhafen. Wir wollen das schöne, warme Wetter nutzen für einen ersten Rundgang.

An diesem Samstagabend ist ordentlich was los. Gefühlt ist die halbe Stadt auf dem Gelände des Medienhafens unterwegs und genießt die schöne Sommeratmosphäre bei immer noch über 20 Grad. Wir sehen ausgelassene, fröhliche Flaneure, die Bars und Restaurants sind gut gefüllt. Das eine oder andere Düsseldorf-Klischee wird natürlich auch bestätigt. Teure Autos und aufgebrezelte Mädels inklusive.

Da ich mich fotografisch wie erwähnt bereits vor vier Jahren ausgetobt habe, bleibt meine Kamera im Hotel. Damit dieser Beitrag aber nicht nur aus Text besteht, spendiere ich euch wenigstens ein paar Handyfotos.

Tanzende Häuser
Boxenluder 😜
Abendstimmung

Am nächsten Morgen genießen wir bei einem leckeren Frühstück in der Sky Bar unseres Hotels die tolle Aussicht auf die Stadt. Doch drinnen hält es uns dennoch nicht lange. Denn ein Mix aus Sonne und Wolken lockt uns bei angenehmen 22 Grad nach draußen.

Wir drehen eine zweite Runde durch den an diesem Sonntagmorgen wie leergefegten Medienhafen, …

Glänzende Aussichten
In Rheinkultur

… und lassen uns anschließend vorbei am Stadttor in Richtung Kö(nigsallee) und die Gegend um die Oper herum treiben. Vorbei an einer kleinen Parkanlage …

Reihenweise

… führt unser Weg einmal quer durch die Altstadt zum Rheinufer, wo nicht nur ein Eis, sondern auch erheiternde Straßenkunst auf uns wartet.

Facebook lässt grüßen
Tja …

Am Rheinufer entlang bummeln wir bis zum Hotel zurück und begeben uns nach einer kurzen Siesta wieder hinaus in die Sonne. Und so vergeht ein entspannter Tag erstaunlich schnell. Morgen geht’s auf in den Pott!

12 Gedanken zu “Düsseldorf – Auf die Schnelle

  1. Nun, Medienhafen ist ja nur die oft gezeigte Seite mit den Gehry Bauten…Flair gibts genug, auch in Benrath u. Anderswo, Altstadt muß man mal reingehen oder Ürige, oder im August Feuerwerk oder Kirmes, im Frühjahr Kirschblütenfest…und…und…und.
    Komme daher, aufgewachsen, geboren aber bei Schalke im Revier…liebe aber bis heute D’dorf und Fortuna und die DEG…bin aber auch schon lange nicht mehr da gewesen, weil SH heute – auch mit MegaInzidenzen 2. Heimat ist… Freunde aus D wohnen auch jetzt hier oben (alle aus früher Deutsche Bank Clique), fahren öfters zurück…und bringen dann immer mal Kasten ALTBIER und Röggelchen mit…ein toller Genuß von früher. Schöne Erinnerung…

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    1. Das glaube ich dir gerne, dass es auch in anderen Ecken der Stadt Flair vorfindet. Dazu müsste man halt länger da sein oder persönliche Kontakte oder Bezüge vor Ort haben. Ich denke, wir als Fans von moderner Architektur waren im Medienhafen goldrichtig 😎. Dann drücke ich dir die Daumen, dass du bald mal wieder unter entspannteren Umständen deine alte Heimat besuchen kannst.

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  2. Ich habe ja mal für einen holländischen Konzern gearbeitet wo die Zentrale Deutschland in Düsseldorf ihren Sitz hatte. Dadurch war ich fast 9 Jahre öfters mehrmals im Jahr in Düsseldorf. Aber eben nur aus beruflichen Gründen. Öfters waren Tagungen ect. mehrtägig und dann sind wir natürlich abends auch in die Altstadt gegangen, wie das ja bei solchen Events normal ist.
    Eine tolle Stadt mit einem gewissen Flair ist Düsseldorf natürlich, die Menschen dort liegen mir aber nicht so sehr. Vielleicht liegt es daran dass ich ein Ur-Schwabe bin und von Natur her sind wir vermutlich eher den Bayern zugestimmt.
    Die Stadt selbst ist aber schon toll !

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    1. Zur Mentalität der Leute dort kann ich gar nicht groß was sagen. Dazu war ich sowohl vor vier Jahren als auch letzten Sommer zu kurz da. Aber es kann schon gut sein, dass du als Süddeutscher mehr Nähe zu anderen Süddeutschen empfindest als zu den Rheinländern.

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      1. genau so sehe ich das auch ! Ich hatte damals um die 40 Kollegen aus ganz Deutschland und abends bildeten sich immer ca. 3 Gruppen.
        Die Nordlichter für sich, die Rheinländer oder Mitteldeutschland für sich und wir im Südlichen Deutschland auch für sich. Das ist mir immer regelrecht aufgefallen.

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  3. Ich will zwei Tage zusammen mit meiner Freundin erstmals in Düsseldorf verbringen. Wir kommen per Bahn. Überlege gerade in welcher Gegend ich uns ein Hotel buchen soll. Hättest Du einen Tipp. Kann man vom Medienhafen in die Altstadt gut zu Fuß kommen?

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    1. Ich habe im Innside Düsseldorf Hafen übernachtet und kann es sehr empfehlen. Es liegt direkt im Medienhafen. Von dort aus waren es geschätzte anderthalb Kilometer bis zur Altstadt, immer am Rheinufer entlang. Für andere Ziele in der Stadt, zu denen du nicht zu Fuß laufen willst, kannste vom Hotel aus auch mit der Straßenbahn fahren.

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