Ăberschaubare fĂŒnf Stunden Fahrt liegen heute vor uns. Deshalb starten wir zu einer sozialvertrĂ€glichen Zeit, die einem Early Bird wie mir die Chance bietet, mich im Morgendunst noch persönlich von der Flusslandschaft verabschieden zu können.
War die Umgebung des Chitwan Nationalparks recht flach, so Ă€ndert sich die Szenerie im Laufe der Fahrt deutlich. Ich bekomme eine Ahnung davon, was Nepal ausmacht: die grandiose Bergwelt! Doch erst einmal geht es mit ein paar HĂŒgelchen los.

Zwischendurch ein etwas lĂ€ngerer Stopp, um den Hintern zu entlasten und die FĂŒĂe zu bewegen. Jenseits der ansehnlichen HĂ€ngebrĂŒcke …
… wartet ein uriges Dorf wie aus dem Bilderbuch!








Im Verlauf der weiteren Fahrt wird es auch nicht langweilig. Wie immer spielt drauĂen vor dem Busfenster das Leben unverdrossen weiter.


Am frĂŒhen Nachmittag nĂ€hern wir uns Pokhara, idyllisch im gleichnamigen Tal gelegen. DemĂŒtig duckt sich das Ărtchen zwischen den es umgebenden HĂŒgeln. Das Tal liegt auf nur 800 Metern Höhe inmitten der grandiosen Bergwelt, die vor Sieben- und Achttausendern nur so strotzt: Machhapuchhare (der âFischschwanzâ), Dhaulagiri, die Annapurnas I bis IV und andere geben sich die Ehre. Diese scheinen zum Greifen nah, liegen in der RealitĂ€t jedoch 30 bis 60 Kilometer entfernt. Schöne optische TĂ€uschung.

Pokhara liegt in der Mitte Nepals. Die Stadt, die heute rund 300.000 Einwohner zĂ€hlt, fungierte frĂŒher als wichtiger Handelsort zwischen Tibet und Indien. Beide LĂ€nder liegen schlieĂlich jeweils weniger als 100 Kilometer von hier entfernt. Nachdem Tibet jedoch von den Chinesen geschlossen wurde, kam der Woll- und Salzhandel zum Erliegen.
Anfang der 1970er Jahre wurde die Stadt mit dem Bau einer neuen StraĂe insgesamt besser angebunden. Die Hauptstadt Kathmandu, rund 200 Kilometer entfernt, ist seitdem relativ bequem zu erreichen.
Heute bietet das Zentrum von Pokhara die gesamte Palette der ĂŒblichen touristischen Infrastruktur: LĂ€den aller Art (mit deutlicher Konzentration auf Outdoor-Equipment), Restaurants und CafĂ©s. Das Publikum ist bunt gemischt, jedoch mit dem gleichen Schwerpunkt wie die zuvor genannten LĂ€den. SchlieĂlich ist das StĂ€dtchen Ausgangspunkt vieler Trekkingtouren.
HerzstĂŒck des StĂ€dtchens ist der Phewa See. Er liegt wunderschön in seine Umgebung eingebettet. Schade nur, dass man innerhalb des Ortes nur an wenigen Stellen direkt an sein Ufer herankommt.



Doch bevor ich euch auf eine erste kleine Erkundungsrunde mitnehme, muss ich meinen knurrenden Magen im lauschigen Innenhof eines Cafés mit einem Tee und einem saftigen Brownie besÀnftigen.
So, jetzt bin ich startklar!






Na, wie gefĂ€llt euch Phokara? Ich finde das StĂ€dtchen trotz seines touristischen Flairs recht entspannt und charmant. Und seine Lage ist sowieso unschlagbar. Nach dem gemeinsamen Abendessen begebe ich mich bald in die Horizontale. Morgen muss ich sehr frĂŒh aus den Federn. FĂŒr heute ein letzter GruĂ vom Phewa See im Abendlicht!
















Einem Bergfan muss das Herz höher schlagen wenn man einmal die Hauptdarsteller Nepal s live vor Augen hat ! Super
Alles in allem wieder tolle Fotos mit passendem Untertitel !
LikeGefÀllt 1 Person
Danke!
LikeLike
Liebe Elke,
was fĂŒr schöne Fotos!
Die kleine „Schneiderei“ gefĂ€llt mir gut. Sieht man von den WĂ€nden ab, so sieht es in einer Berliner Schneiderei fast Ă€hnlich aus!
Nun bin ich bespannt, was dir alles in Tibet wiederfahren ist.
Liebe GrĂŒĂe von Susanne
LikeGefÀllt 1 Person
Danke! In Tibet ist mir allerdings nichts widerfahren, denn da war ich gar nicht đ.
LikeGefÀllt 1 Person
Nepal đ đ
LikeGefÀllt 1 Person
Genau. Und da bin ich ja schon seit Tag 15 mit meinen Berichten đ. Jetzt kommt noch die Hauptstadt und dann isch over đ.
LikeLike
Das kommt gut hin, denn ich habe noch Tag 15 – 17 nachzuholen. :-). Als du die veröffentlicht hast, war ich auf RĂŒgen đ
LikeGefÀllt 1 Person
Ach so, du liest nicht chronologisch đ . Das war mir nicht klar.
LikeLike
Ich hatte heute morgen den Link zu Tag 18. in der Mailbox und war so angezogen von dem Bootebild, dass ich dachte, „fang einfach mittendrin an ….“ đ
LikeGefÀllt 1 Person
đđđ
LikeLike
Ich kann Pokhara leider nicht ab, mir gingen die billigen GĂ€stehĂ€user, das nicht sehr gute Essen und die ewigen Masage,-u. TourikramlĂ€den gehötig auf den Senkel. War zufrieden nach drei Tagen abhauen zu dĂŒrfen, wir haben damals fĂŒr die 200 km nach KTM 13 Std.benötig đ
LikeGefÀllt 1 Person
Ja, die GeschmĂ€cker sind verschieden. Pokhara ist sicher kein Ort, in dem man tagelang verweilen muss. Aber als Ausgangsort fĂŒr verschiedene AktivitĂ€ten und um einen Nachmittag einmal durchzuschlendern fand ich es gut. Wir haben ĂŒbrigens im „Moon Dance“ hervorragend gegessen! Wir waren etwas schneller bis Kathmandu. DafĂŒr haben wir aber eineinhalb Stunden gebraucht, um von der Stadtgrenze bis zum Hotel zu gelangen, was nicht wirklich eine lange Strecke war đ .
LikeLike
Ganz tolle Bilder von Dir. Da fĂŒhle ich mich gleich wieder wie in unseren Nepal-Urlaub im vorigen Jahr. Wir hatten leider nur 11 Tage, aber die waren angefĂŒllt mit unheimlichen vielen und unvergesslichen EindrĂŒcken.
LikeGefÀllt 1 Person
Danke fĂŒr das Lob! In elf Tagen kann man auch eine Menge sehen und tun. Das ist alles eine Frage, wie man die PrioritĂ€ten setzt. Man muss halt auswĂ€hlen, was einen am meisten interessiert und Mut zur LĂŒcke haben.
LikeLike