Tag 12

Der gestrige Blick auf die Wettervorhersage sorgte für eine spontane Planänderung. Auf unserem Weg Richtung Norden wollten wir eigentlich das Universitätsstädtchen Évora „mitnehmen“.

Es hätte mit einem nur unwesentlichen Umweg passend etwa auf der Hälfte der Strecke zum nächsten Ziel gelegen. Doch bei schlappen 37 Grad den ganzen Tag durch eine Stadt im windstillen Landesinneren laufen, erscheint uns dann noch nicht so attraktiv 😅. Muss das wohl sehr schöne Évora bis zum nächsten Trip durch Portugal warten.

Und so beschließen wir, dann doch lieber ohne Unterbrechung vor der Hitze an die etwas kühlere Westküste Portugals zu flüchten.

Morgens reiten wir vom Hof und stoppen etwas außerhalb von Albufeira an dieser schicken Shopping Mall zum gepflegten Großeinkauf von Lebensmitteln.

Early Birds

Die rund 300 Kilometer bis Ericeira gestalten sich unproblematisch, mal abgesehen vom Tanken mit Hindernissen: Bei der ersten Zapfsäule ist die Pumpe kaputt, bei der zweiten funktioniert das Display nicht. Auf zur nächsten Tankstelle, wo alles reibungslos funktioniert.

Sowohl auf dem Weg nach Süden zur Algarve als auch heute zurück Richtung Norden passieren wir Lissabon. Auf dem Hinweg hatten wir die Ehre, über die „Golden Gate Bridge“ aka Ponte 25 de Abril fahren zu dürfen. Heute führt uns der Weg zur Abwechslung über die moderne Ponte Vasco da Gama, die mit ihren fast 13 Kilometern die Silbermedaille unter Europas längsten Brücken gewinnt.

Strippenzieher

Zieleinlauf am frühen Nachmittag. Wir steigen aus unserer rollenden Blechkiste und freuen uns über angenehme 25 Grad, leichten Wind und frische Luft. Welche Wohltat nach der brütenden Hitze an der windstillen Algarve!

Etwas außerhalb des Ortes, jedoch in Laufweite gibt es hier einen schönen Stell- bzw. Campingplatz, nur durch eine mäßig befahrene Straße vom Meer getrennt. Wir unternehmen einen ersten kurzen Spaziergang oben an der Küste entlang und goutieren danach ein spätes Mittagessen. Es folgt ein gepflegtes Outdoor-Chillen vor dem WoMo. Erst mit leckerem Nachtisch für uns drei, …

Ereignisschatten

… dann mit Blick auf den Sonnenuntergang am Horizont.

Tag 13

Auch im Urlaub muss ein gewisses Quantum an Hausarbeit erledigt werden. Und so beschäftige ich am frühen Morgen eine der Waschmaschinen auf dem Campingplatz und belege anschließend einen Teil der aufgespannten Wäscheleinen. Als der Klamotten-Notstand beseitigt ist, starten wir unseren Foto-Spaziergang entlang der Küste.

Landscape I
Landscape II
Landscape III
Landscape IV
Landscape V

Zum Ort selbst werde ich an anderer Stelle noch was erzählen. Ebenso zu einer anderen Begebenheit (siehe Sonderbeitrag), die uns im Laufe des Vormittags erfreut hat. Doch hier und jetzt passt es, zu erwähnen, dass Ericeira einer DER europäischen Hotspots der Surferszene ist. Häufig finden hier internationale Surfwettbewerbe statt. Entsprechend gechillt ist die Atmosphäre. Ich nehme es vorweg: in Ericeira habe ich mich spontan schockverliebt 😎.

Gebrettert
Fensterbrett
Aufgereiht
Surfercafé

Später Siesta unter Bäumen auf dem Campingplatz. Stefan kocht ein spätes Mittagessen. Nachmittags machen wir uns auf den Weg Richtung „Downtown“ Ericeira, immer entlang der Uferpromenade.

Graffiti, einschlägig
Und täglich grüßt die Kirchen-Gang

Im Zentrum angekommen, gönne ich mir ein Eis am Stil in einem der zahlreichen Läden oberhalb des Strandes. Dort werde ich Opfer meines heutigen Outfits oder besser gesagt meiner eigenen Begriffsstutzigkeit. Der freundliche Mann hinter dem Tresen fragt, ob ich zu dem Eis noch einen Kaffee möchte. Als ich verneine, grinst er und meint, dass er das kaum glauben könne. Als ich etwas sparsam aus der Wäsche schaue, klärt er mich auf. Kalt erwischt! Hatte ich doch glatt schon wieder vergessen, was ich trage: mein Shirt mit „Need more coffee“ auf der Vorderseite 😅.

Ende der Anekdote, weiter geht’s. Schnell wird uns klar: Wir sind hier in einem tollen Städtchen gelandet. Schöne Altstadt!

Stilvoll durchblicken
Schicker Eingang
Schäfchen zählen
Der alte Mann und das Meer
Übersetzung, kreativ
Rote Akzente
Stillleben
Interpretationszentrum World Surfing Ressort
Ausgestellt
Schöner qualmen
Verputzte Ananas
Glockenläuten
Verweile doch!
Durstlöscher

Und zu Füßen der Altstadt entspanntes Strandleben und Wahnsinnswellen!

Zahlen, bitte!
Aus den Angeln

Abends kühlen wir unsere trockenen Kehlen mit Wasser und Radler vor unserem WoMo und schauen entspannt zu, wie die Sonne auch an diesem Abend anmutig im Meer versinkt.

2 Gedanken zu “Tage 12 und 13: Albufeira – Ericeira

  1. Liebe Elke, verzichtest du etwa absichtlich auf romantische Sonnenuntergangsbilder?😜 Deine heutigen Bilder sind sehr gechillt. Man kann förmlich das Rauschen der Wellen hören und die angenehme Brise spüren. Der Ort scheint gut für die Seele zu sein.

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