Das Reisejahr 2020 in einem Satz? „Reisepläne umständehalber abzugeben – tausche Illusorisches gegen Machbares“ trifft den Nagel auf den Kopf. Und so konnte ich doch noch einiges verwirklichen, auch wenn es zum Teil deutlich von meinen ursprünglichen Vorhaben abwich. Das betrifft sowohl die Ziele als auch die Anzahl der Reisen.

Dazu passt, dass unter den drei in 2020 am häufigsten aufgerufenen Blogbeiträgen nur ein einziger „echter“ Reisebericht vertreten ist.

Auf Platz 1 schaffte es Lebenszeichen und Osterwünsche. Das ist sicher dem Umstand geschuldet, dass sich viele Leute aus meinem persönlichen Umfeld wenig bis gar nicht für meine Reisen interessieren. Sie verirren sich, wie in diesem Fall, nur dann auf mein Blog, wenn ich ihnen per Emailverteiler mitteile, dass meine Osterwünsche dort zu finden sind. Außerdem ist ein Video schneller „konsumiert“ als ein normaler Beitrag mit Text und Fotos.

Platz 2 hat sich Tag 7: Agra – Anarchie ist machbar gesichert. Dieser Beitrag gehört inhaltlich ins Vorjahr, denn meine Reise durch Indien fand im Herbst 2019 statt. Da ich jedoch seit einer Weile nicht mehr live vor Ort, sondern mit Verspätung blogge, kommt es zu entsprechenden statistischen Verschiebungen.

Ganz knapp dahinter landete Stefans Gastbeitrag zu Mannis Projektwochen: 11 – Lost Places auf Platz 3, was mich nahtlos zu zwei Danksagungen führt:

Von den insgesamt 76 Beiträgen in 2020 habe ich 11 dem großen Engagement von Manni zu verdanken, der auf seinem Blog Mannisfotobude eine tolle Projektreihe ins Leben gerufen hat, die mich bei vielen Themen zum Mitmachen gereizt hat. Vielen herzlichen Dank an Manni! Ohne dich wäre mein Blog in diesem Jahr mit weniger Leben gefüllt gewesen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an meinen Mann Stefan, der mich in 2020 nicht nur technisch und fotografisch unterstützt und weitergebracht hat, sondern auch hier und da als Gastautor und -fotograf auf meinem Blog aktiv wurde. Nicht zu vergessen sein Einsatz als Grafiker! Denn das heutige Titelbild ist natürlich auch seiner kreativen Ader entsprungen.

Wenn ich neben den Beiträgen zu Mannis Projekten noch „Artfremdes“ wie zum Beispiel die sechs Berichte zu meiner Lebensreise, Festtagsgrüße und sonstige Lebenszeichen abziehe, verbleiben von den besagten 76 Beiträgen noch 53 klassische Reiseberichte. In diesen entführte ich euch virtuell nach Indien und Nepal (2019), Israel, Frankreich und an zahlreiche Orte in Deutschland.

Insgesamt wurden meine Berichte (inklusive derer aus Vorjahren) in 2020 10.599 mal aufgerufen, und zwar aus 51 Ländern. Die meisten Zugriffe erfolgten aus Deutschland, gefolgt von Österreich – beides wenig verwunderlich, wenn man auf deutsch bloggt – und den USA (schon etwas erstaunlicher 😎). Die am weitesten enfernten Leser/innen schauten aus Neuseeland, Australien und Japan hier im Blog vorbei. Ein großes Dankeschön an alle für eure Treue und euer Interesse! Schön, dass es euch gibt und dass ihr hier virtuell mit dabei seid.

Kommen wir nun zur erstmaligen Verleihung der „Reisekoffer“ an diejenigen, die mein Blog durch ihre aktive Anteilnahme enorm bereichern: die Kommentatoren. Auch wenn ich diese Formulierung bereits an anderer Stelle bemüht habe: ihr alle seid das wahre Salz in der Blogsuppe! Ihr nehmt mir das Gefühl, in einem anonymen, reaktionslosen, passiven und stummen virtuellen Raum zu agieren.

Und nun öffne ich die vom imaginären WordPress-Statistik-Assistenten gereichten Umschläge und verkünde die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger.

And the Oskar goes to, ach nee, der Goldene Reisekoffer geht an Manni! Er hat in 2020 am meisten hier kommentiert. Dabei hat er mit seinem eigenen Blog sicherlich schon genug zu tun. Schaut doch einfach mal rein, was sich in Mannis Fotobude so tut!

Verena war ihm ganz dicht auf den Fersen und hat sich damit den Silbernen Reisekoffer redlich erschrieben. Sie ist selber eine leidenschaftliche Reisende und schreibt auch darüber. Ich hatte das große Vergnügen, sie im Februar 2020 statt wie üblich nur in Berlin nun auch in Tel Aviv zu treffen. Hier findet ihr ihre Berichte über die Sparkling Places dieser Welt.

Den Bronzenen Reisekoffer verleihe ich Susanne. Sie ist die würdige Dritte im Bunde. Auch sie betreibt ein Blog, dessen Schwerpunkt ihrem Beruf und ihrer Berufung entsprechend auf der Kunst liegt. Reiseberichte findet ihr aber auch auf ihrer Seite, die ihren Namen trägt.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an euch drei! Ich hoffe, die von Stefan handgefertigten Preise gefallen euch. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir und meinem Blog auch in 2021 treu bleibt.

Mein Dank schließt natürlich auch all die anderen Kommentatoren ein, die es dieses Jahr nicht auf die Podiumsplätze geschafft haben. Ihr habt mein Bloggerherz mit euren in schriftliche Worte gefassten Gedanken zu meinen Berichten sehr erfreut! Und wer weiß: vielleicht sehen wir im kommenden Jahr den einen oder die andere von euch auf dem Siegertreppchen!

Es gibt daneben auch noch andere Arten der Reaktion auf meine Beiträge. Da wären zum einen die Likes. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, in Handarbeit zu ermitteln, welche Berichte in 2020 die meisten Likes erhalten haben. Und ich muss gestehen, dass mir diese Form der Resonanz nicht besonders viel bedeutet. Denn es heißt nicht unbedingt, dass sich diejenigen, die auf den Like-Knopf drücken, die Berichte tatsächlich auch ansehen. Das gilt sowohl für die Likes auf Facebook (wo ich parallel jeden Bericht verlinke) als auch direkt auf WordPress.

Einige Leute, die mir über die diversen Kanäle folgen, liken sich scheinbar in Windeseile durch ihren News-Feed in der Hoffnung, man werde dann schon im Gegenzug „zurück liken“. Wenn jedoch ein und dieselbe Person innerhalb von nicht einmal einer Minute gleich zehn Blogbeiträge von mir likt, ist ja mehr als offensichtlich, dass da noch nicht ein halber Blick in die Berichte riskiert wurde. Das gleiche gilt für Likes, die keine 30 Sekunden nach der Veröffentlichung eines Artikels in meinen Benachrichtigungen auftauchen. Kann man beides machen, finde ich aber ehrlich gesagt ziemlich albern.

Likes haben allerdings den positiven Effekt, dass sie dafür sorgen, dass die Berichte im WordPress-Reader sichtbarer werden und somit mehr Aufmerksamkeit bringen. Und von daher: gerne mehr davon! Am liebsten, wenn ihr in die Beiträge auch tatsächlich reingesehen habt 😎. Danke!

Wichtiger ist mir, wenn ihr die Berichte wirklich anseht und/oder lest, weil es euch interessiert und/oder gefällt, was ich hier so treibe. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen, die nur lesen, aber nicht kommentieren bzw. die mir über Facebook, Email oder mündlich ihr Feedback mitteilen, weil sie aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Meinung nicht „öffentlich“ hier im Blog hinterlassen wollen. Auch über eure Anwesenheit hier freue ich mich sehr. Danke!

Die WordPress-Statistik verrät mir, dass meine Beiträge in 2020 im Durchschnitt aus 817 Wörtern bestanden. Ich habe ein wenig recherchiert, wieviel Zeit benötigt wird, um einen Text dieser Länge zu lesen. Während langsame, ungeübte Leser rund 100 Wörter pro Minute schaffen, kommen durchschnittliche Leser auf 200 bis 240 und geübtere Leser auf 300 bis 400 Wörter in der gleichen Zeit. Auf meine Beiträge bezogen bedeutet das, dass ihr je nach Lesegeschwindigkeit grob zwischen zwei und acht Minuten für die reine Texterfassung braucht. Mit speziellen Techniken trainierte Schnellleser, die teils auf 1.000 Wörter und mehr kommen, lasse ich jetzt mal außen vor 😎.

Dazu gesellt sich dann die Zeit, die ihr euch nehmt, um die meist zahlreichen Fotos zu betrachten und eventuell den einen oder anderen verlinkten Artikel zu lesen. Euer Umgang damit ist sicher sehr individuell und lässt sich von meiner Seite aus zeitlich nicht überblicken. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich jede und jeder von euch die jeweils passende Zeit nimmt, die euch angemessen erscheint, ohne „Oh Gott, das dauert mir alles viel zu lange!“ zu seufzen 😎.

Denn ich werde auch weiterhin hier nicht einfach nach Instagram-Manier schnell ein paar Fotos einstellen, sondern wie gehabt meinen textlichen Senf dazu geben. Elkeunterwegs bleibt ein Reiseblog! Wer nur die Fotos anschauen mag, fühle sich frei, nur das zu tun!

A propos Zeitaufwand: Ich stecke nicht nur viel Herzblut, sondern auch recht viel Zeit in meine Blogbeiträge. Ich erfasse natürlich nicht akribisch, wie lange ich jeweils dafür brauche. Aber ich habe es einmal grob überschlagen und lande bei rund fünf Stunden pro Bericht. Fotos aussortieren, aussuchen und bearbeiten, Bildunterschriften ausdenken, Infos zu den Reisezielen recherchieren und kompakt zusammenfassen, den Text schreiben, die Fotos dazu passend einbauen und das Ganze zum Schluss Korrektur lesen und manche Stellen verändern: das summiert sich! Und doch möchte ich keine Sekunde davon missen. Denn Reisen – und darüber zu berichten – ist für mich nicht einfach nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Teil meines Lebens und Ausdruck meiner Persönlichkeit. Andere nennen es Selbstverwirklichung 😎.

Zu guter Letzt ein fun fact. Während ihr euch in 2019 bevorzugt sonntags und – unabhängig vom Tag – um 19 Uhr auf meinem Blog getummelt habt, ergibt der Blick auf die Auswertung von 2020 ein anderes Bild. Eure Gewohnheiten haben sich offenbar gleich zweifach verschoben!

Und nun raus aus 2020 und voller Elan hinein in 2021! Ich habe noch einige Berichte in der Pipeline, die geschrieben werden wollen. Ich freue mich darauf! Ihr hört, lest und seht von mir – hier in meinem virtuellen Wohnzimmer 🙋🏻‍♀️.

14 Gedanken zu “Die Retrospektive

  1. wow ich bin einfach nur begeistert und habe einen 3.Platz und einen 1. Platz goldener Koffer erreicht , also wenn man da nicht stolz sein kann. Ferner wurde ich im Beitrag mehrmals positiv erwähnt und da freut einen natürlich.
    Fazit: Es hat mir Spaß gemacht dir zu folgen wenn auch unsere Anfänge ein wenig holperig waren ( habe dir mal über den vielen Text kritisiert ) ! Nein kritisiert ist das falsche Wort denn ich habe kein Recht zu kritisieren ! Ein anderes fällt mir aber nicht ein !!!!
    Ich gebe zu und das weisst du, dass ich nicht der große Leser bin sondern mich eher die Fotos interessieren ! Beiträge im Blog können sowohl interessant aber auch langweilig sein. Die Entscheidung trifft nur der Leser !
    Es gibt viele Beiträge bei dir die mich auf eine gewisse Art und Weise fasziniert haben. Unter anderem die mehreren Teile über den bisheriges Leben ( Retro Fotos ) ! Das sieht man hier nicht jeden Tag !
    Also ich kann mir nur nochmals bedanken für alles was in diesem Beitrag steht und bin auch stolz darauf !!!! Dankeschön Manni

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    1. Ehre, wem Ehre gebührt, Manni 😎. Und es ist auch völlig ok, wenn du dich hauptsächlich für die Fotos interessierst. Ich habe mich von dir wegen deiner Anmerkung zu dem Umfang meiner Texte auch absolut nicht kritisiert gefühlt. Also: alles gut! Ich freue mich darüber, dass du hier mit an Bord bist!

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    1. Danke, Lore! Dein Kompliment freut mich. Ja, wie lange blogge ich eigentlich schon? Gute Frage! Auf dem jetzigen Blog erst seit 2016, aber es gab schon ein paar Vorläufer. Wenn mich jetzt nicht alles täuscht, ging mein allererstes Blog 2007 an den Start, pünktlich zur Reise entlang der Westküste der USA gemeinsam mit Stefan. Wenn ich damit richtig liege, gehe ich jetzt in mein 15. Bloggerjahr! Davor habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis kleine Reiseberichte per Email-Verteiler geschickt, seinerzeit noch live von dort, wo ich gerade unterwegs war.

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  2. Danke liebe Elke (und Stefan) – den silbernen Reisekoffer nehme ich gerne an.😅 Ich lese deine Berichte nach wie vor mit Begeisterung und Interesse und werde dies auch weiterhin tun. Die statistischen Zahlen sind wirklich interessant. Schade, dass so wenige aus deinem persönlichen Umfeld Interesse an deinem Blog haben. Bei mir ist es ähnlich, aber verstehen kann ich es nicht. Wenn meine Freunde oder Familienmitglieder Reiseberichte schreiben würden, würde ich sie auf jeden Fall immer lesen, weil sie doch meine Freunde bzw. Familie sind und mich alles interessiert, was mit ihnen zu tun hat. Andernfalls wären sie wohl nicht meine Freunde.😏 Aber egal, letztendlich schreibe ich die Berichte für mich selbst und zur Erinnerung und es macht Spaß – auch, wenn es viel Arbeit ist. Das hast du ganz treffend festgestellt.😅

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    1. Danke, Verena 😘! Es ist sehr schön, dich hier mit an Bord zu haben. Und es ist toll zu hören, dass du weiter mitliest und kommentierst. Bei dir merke ich besonders, dass dich die Themen interessieren! Die Reiseleidenschaft teilen wir beide eben. Ja, ich finde es auch schade, dass so wenige aus meinem persönlichen Umfeld an meinen Reisen Anteil nehmen. Aber ich kann es nicht ändern. Manche (aber längst nicht alle) fragen mich bei einem persönlichen Treffen, wie es auf der und der Reise war. Doch auch von denen wollen nur die wenigsten eine etwas ausführlichere Antwort haben. Den meisten genügt auf ihre Frage, wie die Reise war, eine Antwort à la „Schön!“ Und dann schnell zum nächsten Thema …

      Ich ticke da auch eher wie du: was meine Familie und der Freundeskreis macht, interessiert mich grundsätzlich. Und da höre ich mir auch gerne länger an, was ihnen wichtig ist – auch wenn das oft nicht unbedingt Themen sind, die für mich wichtig oder interessant sind. Aber letztendlich geht es mir wie dir: ich schreibe die Berichte in erster Linie für mich selbst – und freue mich darüber hinaus über jede und jeden, die/der hier mit Interesse mitliest, Fotos anschaut und Anteil nimmt.

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  3. Herzlichen Dank, liebe Elke 🙂 und natürlich auch an Stefan für die Gestaltung des Preises. 🙂
    Ich lese deinen Blog sehr gerne, Elke und ich kann gut Herzblut und Zeit nachvollziehen, die du in die einzelnen Beiträge steckst.
    Für 2021 habe ich eine grobe Reisevorstellung, werde aber im Moment nichts buchen. Denn nicht mal in Deutschland ist man sicher, wann wie und wohin gereist werden kann und wann nicht. Ich habe eine Zugkarte und Ausstellungskarten für die Kunsthalle Hamburg für den 14.1.21. Das wird wohl nichts. Schade. 😦
    „Spontan“ überlege ich, ob Micha und ich im Sommer mit dem Auto über das Trentino und dem Gardasee in die Toskana gelangen könnten. Mal sehen. Ich will mich nicht darauf freuen oder mich darauf versteifen. Das Berchtesgadener Land würde auch schon reichen.
    Ich wünsche dir viele Reise in 2021, alles was möglich ist!!!!!!
    Liebe Grüße von Susanne

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    1. Liebe Susanne, ja, die Ausstellung Mitte Januar kannst du wohl tatsächlich vergessen. Was Reisepläne ab Frühjahr/Sommer betrifft, so bin ich etwas optimistischer als du. Ich denke, dass über den Sommer Reisen in Deutschland und vielleicht sogar in Europa möglich sein werden – mit den üblichen Auflagen halt (Maske, Abstand, ggf. Testpflicht bei Einreise und Rückkehr). Und für den Herbst habe ich sogar ganz verwegen schon mal zwei Wochen Israel gebucht 😎. Alles natürlich kurzfristig stornierbar. Mal sehen, was so möglich sein wird. Ich wünsche auch dir, dass du dir den einen oder anderen Reisewunsch wirst erfüllen können!

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      1. Liebe Elke,
        dann drücke ich mal für Israel die Daumen. 🙂 Du bist tatsächlich sehr mutig.
        Aufjeden Fall wird uns Berchtesgaden bleiben, denke ich. Jedenfalls, wenn die 15 km auf uns nicht zutreffen und im Sommer hoffentlich ganz aufgehoben werden.

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