Es ist Sonntag, sonnig, 26 Grad. Das Meer ruft nach mir, und zwar ganz laut! Die S-Bahn sorgt dafür, dass ich innerhalb von 30 Minuten von Downtown Lissabon aus ans Meer komme. Entlang der wunderschönen Fahrtstrecke sehe ich dabei zu, wie sich der Téjo in den Atlantik ergießt. In Estoril steige ich aus. Nach einer kurzen Runde durch das Örtchen lande ich an der Strandpromenade, die Estoril …
 

 
 … mit meinem eigentlichen Ziel Cascais verbindet. Auf dem Weg dorthin sehe ich nicht nur eine ganze Menge schicker Hütten …
 

 
 … sondern auch ein amüsantes Beispiel für eine kuriose Übersetzung:
 

 
 Während ich noch vergeblich nach einer Liste für verbotene Tiere fahnde, taucht vor mir der lebende Beweis auf, dass es nicht nur in Kalifornien einen Muscle Beach gibt.
 

 
 Der erste Eindruck, mit Cascais in der Servicewüste gelandet zu sein, bestätigt sich später zum Glück nicht 😀.
 

 
 Nach der ersten Badebucht in Cascais – dank der Felsenküste gibt es hier keine langen Sandstrände – endet die mehrere Kilometer lange Strandpromenade. Das Küstenstädtchen stellt sich als sehr pittoresk, lebendig und gleichzeitig gemütlich heraus.  Schick ist es nebenbei auch noch.
 

 
Mit wenigen Ausnahmen:
 

 
 Zeit fürs Mittagessen! Die Café-Galeria House of Wonders beglückt mich mit leckerer vegetarischer Küche, einem tollen Ambiente, schnuckeliger Dachterrasse und freundlicher Bedienung. Eine Speisekarte gibt es nicht. Was die Chefin frisch auf dem Markt bekommt, entscheidet, was es gibt. In der Regel gibt es zur Mittagszeit zwei Gerichte, ein warmes und ein kaltes. Sehr empfehlenswert! 
 

 
 Derart gestärkt, bin ich bereit für einen weiteren Spaziergang. Entlang der Uferstraße erreiche ich nach etwas mehr als einem Kilometer die Boca do Inferno. Dieser 20 Meter tiefe „Höllenschlund“ bietet laut meinem Reiseführer bei Flut ein tosendes Naturschauspiel. Nun, ehrlich gesagt finde ich die Show eher unspektakulär. Die Hölle stelle ich mir schon etwas anders vor. Aber egal, es ist hübsch anzusehen, wie sich das Wasser seinen Weg durch den felsigen Engpass bahnt.
 

 
 Ich schlendere zurück ins Städtchen und chille in den Tag hinein. Hier noch ein paar Exemplare aus meiner Fotoausbeute:
 

 
 Ha! Im Park entdecke ich einen möglichen Kandidaten für die Liste „Verbotene Tiere“. Jedenfalls spielt er sich ganz schön vor mir auf.

 

 
 Bei aller Chillerei: das sehr schön gestaltete Gelände der alten Zitadelle muss ich natürlich noch mitnehmen. Hat meine Kamera sich dann doch zu früh auf den Feierabend gefreut.


 
Auf dem weiteren Weg durch die Stadt laufen mir dann noch weitere Motive vor die Linse:

 

 Bevor ich mich dem Fußbad im Atlantik widme und ermattet, aber glücklich zurück nach Lissabon fahre, gönnen mein grüner Begleiter und ich uns noch eine spätnachmittägliche Stärkung. Ein Stückchen carrot cake für mich, ein pastéis für den Alten Sack. Das ist der Deal!
 

8 Gedanken zu “Tag 5 – Ich will Meer!

  1. Tolle Fotos! Was für ein reiches Land Por (gewesen) sein muss. Und so sauber.
    Beeindruckend, oder hast du evtl. Müll weggephotoshoped? 🤓
    Der arme alte Sack: vermute, dass du ihm das pastéis weggefuttert hast. Er fällt bestimmt auch auf deine Essenstricks rein, wie ich. 🙄

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  2. Hi, Elke. Das sind wirklich sehr schöne Aufnahmen. Im Cafe-Galerie House of Wonders würde es mir auch gefallen, ist so schön bunt dort und das Essen sieht lecker aus.

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  3. Bei deinen Beschreibungen und den tollen Fotos bekomme ich Fernweh. Wie immer ist dein Output sehr inspirierend und verleitet zum Schmunzeln.

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  4. Ein schöner Tag am Meer.Danke fürs mitnehmen.Ich liebe die verspielt, kitschigen Häuschen. Und das bunte Café und die Vanilletörtchen….mmmhh.Jetzt fehlt noch die olfaktorische Untermalung🙃

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