Alle Jahre wieder verbringen wir gerne ein Wochenende in Hamburg. Nicht ganz zufällig tun wir das meist Mitte Juni. So auch in diesem Jahr. Denn zu der Zeit läuft die Triennale der Photographie in der Hansestadt.

Der Start in Berlin verläuft zunächst etwas holprig, denn der aus München kommende ICE, der uns nach Hamburg bringen soll, endet an diesem Freitag außerplanmäßig im Berliner Hauptbahnhof. Damit würden wir es also heute nicht allzu weit bringen. Auf in den nächsten IC mit Ziel Westerland, was uns kurzfristig auf ganz neue Ideen bringt 😎.

50 Minuten später als geplant landen wir in Hamburg, werfen unser Gepäck ins nächstbeste Schließfach und traben die paar Meter hinüber zu den Deichtorhallen (siehe heutiges Titelbild). Dort stürzen wir uns gleich in die begehrte Ausstellung „Street.Life.Photography“. Werke aus gleich sieben Jahrzehnten Straßenfotografie erwarten uns.

Der öffentliche Raum bietet der Fotografie die vielfältigsten Themen, was sich auch in dieser Ausstellung eindrucksvoll zeigt. 52 fotografische Positionen mit mehr als 320 Werken sind zu sehen. Sie sind in sieben verschiedene Kapitel unterteilt: Street Life, Crashes, Public Transfer, Urban Space, Lines and Signs, Anonymity und Alienation. Bekannte Fotografen wie Diane Arbus, Lee Friedlander, Martin Parr, Robert Frank und William Klein sind ebenso vertreten wie unbekanntere, junge Fotografen. Einfach klasse! Und die Deichtorhallen als Ausstellungsfläche sind auch unübertroffen.

Diese überragende Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 21. Oktober 2018. Wenn ihr bis dahin zufällig oder absichtlich in Hamburg sein solltet: nichts wie hin mit euch! Im Rahmen der Triennale gibt es noch etliches mehr zu sehen. Wer Genaueres wissen will: https://www.phototriennale.de/

Draußen auf dem Freigelände vor den Hallen geht es gleich weiter mit Projekten, die in kleinen Containern präsentiert werden. Den bis dahin ermatteten Betrachtern bieten sich herrlich bequeme Stühle für die Siesta 😎.

Zurück zum Bahnhof. Mit unserem überschaubaren Gepäck auf zur Langen Reihe, wo uns ein leckeres Mittagessen in einem der zahlreichen Läden kredenzt wird. Unser Hotel liegt hier gleich um die Ecke. Kurz das Gepäck abladen und direkt wieder los. Schließlich habe ich gleich noch eine Verabredung mit Judith! Auf dem Weg zu ihrem Büro in der HafenCity bewundern wir zum wiederholten Male das schicke Headquarter des SPIEGEL, …

…, bevor ich Stefan in seinen Fotonachmittag entlasse und mit Judith gen Außenalster düse. Nach einem kleinen Spaziergang landen wir bei schönstem Sommerwetter in der Alsterperle (http://www.alsterperle.com), einem ehemaligen Klohäuschen, das heute als kleines Lokal mit Biergarten betrieben wird und sich wegen seiner unschlagbaren Lage direkt an der Alster mit schönem Blick auf die Stadt großer Beliebtheit erfreut. Wir ergattern ein Plätzchen auf einer Bank im Halbschatten und direkt am Wasser. Hier lässt es sich aushalten, was wir auch ausgiebig tun. Sehr schön war es mal wieder mit dir, liebe Judith!

Am frühen Abend zurück zum Hotel. Portugal gegen Spanien steht auf dem WM-Programm. Eines der bislang besten Spiele dieses Turniers, wie sich später herausstellen wird. Auf dem Weg entlang der Alster genieße ich noch kurz diesen Anblick in der langsam hereinbrechenden Dämmerung und verpasse dann doch glatt den Anpfiff. Es hat sich gelohnt!

Morgen geht’s weiter. Stay tuned!

2 Gedanken zu “Tag 1: Hamburg – Street Photography

    1. Schade! Sie lohnt sich wirklich. Um dich doch noch anzufixen: Nach Hamburg lohnt auch ein Tagesausflug. In unter zwei Stunden biste mit dem Zug da. Fast stündlich fährt einer hin und zurück. Und die Deichtorhallen liegen in Laufweite zum Hauptbahnhof.

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