Wann wohnen wir schon mal so nahe am Strand? Eher selten. Also auf zu einem ausgedehnten Strandspaziergang! An der Playa Malvarrosa locken schön gestaltete Bars und Restaurants, …
  

… aber wir widerstehen und laufen noch ein ganzes Stückchen weiter. Bis uns dann doch ein lauschiges Plätzchen dazu verführt, innezuhalten und warme Flüssigkeiten in unsere Münder zu kippen. Jetzt ist auch der Moment gekommen, in dem mein kleiner, grüner Reisebegleiter endlich seine Akklimatisierung abgeschlossen hat und sich an die Öffentlichkeit wagt.
 

Der Weg entlang der Strandpromenade wartet mit unterhaltsamem Kontrastprogramm auf. Langweilig ist anders!

  

Zurück zur Wohnung. It’s Siesta time! Am Nachmittag raffen wir uns auf und fahren Richtung Altstadt. Wollen wir ihr nach dem nassen Fehlstart Anfang der Woche doch noch mal eine Chance geben.

Der Bus spuckt uns vor der wunderschönen Estación del Norte (heutiges Titelfoto) aus, die in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag feiert. Seinem Namen zum Trotz liegt der Nordbahnhof am Südrand der damaligen Stadt 😀. Er ist ein schönes Beispiel für die katalanische Variante des Jugendstils, dem Modernisme.
 

Gleich dahinter befindet sich eine große Stierkampfarena mit angeschlossenem Stierkampfmuseum. Ich persönlich halte absolut nicht vom Stierkampf und hoffe, dass sich auch Valencia eines hoffentlich baldigen Tages dazu entschließt, mit dieser „Tradition“ Schluss zu machen. Die Balearen und Katalonien sind hier schon mit gutem Beispiel vorangegangen. Wie ich der Presse zum Thema entnehme, wird der Stier hier in Valencia allerdings nicht mehr abgestochen, sondern „nur noch zermürbt“. Was immer das konkret heißen mag …
  

Direkt gegenüber fällt der Blick auf dieses adrette Schätzchen:

Entlang der Guillem de Castro gelangen wir zum MUVIM (Museo Valenciano de La Ilustración y La Modernidad), das in einem interessanten zeitgenössischen Bau untergebracht ist, flankiert von Säulen aus längst vergangenen Zeiten. Die darin enthaltene Dauerausstellung „Das Abenteuer des Denkens“ heben wir uns aber für intellektuellere Phasen auf. Sofern sie denn kommen mögen 😎.
 

Gemütlich schlendern wir weiter Richtung Plaza del Ayuntamiento, wo sich weitere Bauten gekonnt in Szene setzen.
 

Müden Schrittes – der Schrittzähler in Stefans Uhr wird uns am Ende des heutigen Tages schlappe 14 Kilometer bescheinigen – schleppen wir uns in Richtung Mercat Central. Doch wir sind zu spät. Die Markthalle schließt immer schon um 15 Uhr. Next time! Wir sind ja noch eine Weile hier. Auf dem Rückweg zum Bus fällt uns noch dieses Gebäude angenehm auf:
 

Bevor wir in den Bus stolpern und dem Feierabend entgegenwanken, schießen wir noch das letzte Foto des Tages, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Hasta luego!
 

 

4 Gedanken zu “Tag 5 – Altstadt auf dem Trockenen

  1. Eine sehr verspielte schöne Altstadt. Mir kommt es wirklich spanisch vor. Es summt in meinem Kopf….Oh,oh Valencia ….komme aber nicht weiter…gab es da mal so ein Lied? Genießt die Zeit ihr beiden…..

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