Nach Rotterdam hört der Urlaub nicht auf, obwohl Elke meint nichts mehr Aufregendes zu berichten zu haben. Daher habe ich (Stefan) mich an die Tasten gewagt, um die Zwischenzeit (Rotterdam bis Den Haag) zu füllen.

Wir sind nun schon vier Tage in Egmond an Zee, einem kleinen Touristädtchen am Meer! Die Umgebung lässt das Fotografiehobby etwas in den Hintergrund treten. Da meine „unscharfe“ Periode auf Facebook nicht gut ankam, was ich gar nicht verstehen kann, möchte ich Euch mit diesbzgl. Bildern auch nicht langweilen.

Nach mehreren ausgedehnten Strandwanderungen, u. a. auch zum ca. 5 km entfernten Bergen an Zee, habe ich die Elke zu einer Radtour nach Alkmaar „überzeugen“ können. Elke ist hier über einen großen Schatten gesprungen, da sie radfahren bes. in fremden Umgebungen so gar nicht mag. Damit die Strafe auch nicht so hoch ausfällt, habe ich e-bikes (Pedelecs) bei BikeMike (der Laden heißt wirklich so) geliehen. Somit ging es dann leichter gegen den immer vorhandenen Gegenwind auf den hervorragend ausgebauten Radwegen ins lekkere Hollandstädtchen. Nach einem nötigen Kaffeestopp waren wir beide sehr erstaunt wie sauber (keine Grafitis, kein Müll) und nahezu neu die alten Fassaden aus dem teilweise vorletztem Jahrhundert erhalten und gepflegt sind. Die nahezu gesamte Innenstadt wird autofrei gehalten. Fietsen sind überall und in allen Richtungen erlaubt, was auch gnadenlos von den Bewohnern genutzt wird. Als erkundender Fußgänger muss man höllisch aufpassen nicht umgefahren zu werden.

Ein paar ausgewählte Gebäude der Stadt:

 


Auch ein sehr bekannter Bürger  soll hier nicht verschwiegen werden. Er hatte sein Coming-out, laut Überlieferung, auf den Bühnen der Stadt. Ältere von Euch mögen ihn sicher noch live erlebt haben.

Der Rückweg gestaltete sich suchend, da wir nicht den kürzesten Weg zurück nach Egmond radeln wollten, sondern den schönen Radweg über Bergen befahren wollten. Mit den Schildern haben es die NLs nicht so. Aber nach einigen kleinen Umwegen sind wir auf super glatten Oberflächen und wald-, heidereichen und wilden Tieren (Pferde und Galloway-Rindern direkt am Weg) wieder „zu Hause“ angekommen. 

Abends gab es dann ein „intimes“ Geständnis. Ja so hatte das Elke angekündigt. Was kommt jetzt? Sie würde gerne noch einmal eine e-bike-Tour mit mir unternehmen. Ihr hätte es Spaß gemacht. Okay, wohl schon zu lange verheiratet. Aber gefreut hat es mich trotzdem. 😄

Am Mittwoch ließen wir es dann mal ruhig angehen. Der Kilometerzeiger der Applewatch blieb das erste Mal unter 5 km! Kein Wunder, im Strandkorb gabs auch nichts anzuzeigen.

Heute muss das Auto mal wieder aus der Tiefgarage. Brücken einer Architektin namens Carla Trava wollen gefunden und fotografiert werden …

7 Gedanken zu “Holland – in der Zwischenzeit und ein intimes Geständnis

  1. Yes, das ist Holland.Mit Foto von dem „Oberholländer“.War der eigentlich so bekannt in seiner Heimat? Ich dachte , er hatte nur in Deutschland Berühmtheit erlangt.Beneide euch um die Tage am Meer.😎😎

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