Tag 1

Pünktlich und unspektakulär fliegt uns KLM in etwas mehr als einer Stunde nach Amsterdam. Am Flughafen hüpfen wir in den nächsten Zug, der uns ratzfatz in die Stadt bringt. In die Stadt? Nun, vielleicht nicht ganz in die Ecke, an die ihr im Zusammenhang mit Amsterdam vermutlich denkt. Denn wir steigen in Amsterdam Zuid aus, wo wir auch wohnen und uns in den vor uns liegenden beiden Tagen vornehmlich herumtreiben werden.

Doch erst einmal auf ins Hotel. Wir haben Glück. Trotz der noch recht frühen Uhrzeit ist unser Zimmer schon bezugsfertig. Koffer rein, Fotozeug raus und los! Das moderne Amsterdam liegt uns zu Füßen, empfohlen im vergangenen Jahr von zwei Amsterdamer Hobbyfotografen, die Stefan auf einer seiner nächtlichen Sessions in Valencia kennengelernt hatte. Altstadt, Grachten und Co. kennen wir von diversen vorherigen Besuchen schließlich schon zur Genüge 😎. Et voilà, hier isse, die Südstadt:

Jung-dynamische Business-Leute bevölkern um die Mittagszeit die sonnigen Straßenzüge und zahlreichen Restaurants. Wir tun es ihnen gleich, ziehen locker den Altersschnitt nach oben und füllen unsere hungrigen Mägen in einem der hippen Etablissements.

Weiter geht’s. Es kommt, was kommen muss: Auf dem Gelände um ein paar schicke Fortbildungs- und Forschungsinstitute herum heftet sich der Sicherheitsdienst an unsere Fersen. Die Dame ist freundlich, aber unmissverständlich. Fotografieren ist hier unerwünscht. Warum auch immer. Sie empfiehlt uns stattdessen, nach Haarlem oder Alkmaar zu fahren, wenn wir „wirklich schöne Architektur“ fotografieren möchten. Nun denn. Geben wir uns halt mit dem zufrieden, was wir schon im Kasten haben.

Und hier noch ein paar legal in den Kasten gehauene Objekte:

Der Nachmittag schreitet voran, die Kilometer summieren sich, die Socken qualmen. Morgen also ohne Socken 😎. Genug für heute! Den Abend verbringen wir in den gemütlichen „Hängenestern“ auf der Hotelterrasse und fallen zu nicht allzu später Stunde ermattet ins Bettchen.

Tag 2

Ein paar Gebäude haben wir noch auf der Liste, und so geht es vormittags wieder quer durch den Süden der Stadt.

So wahr! Selten hat ein Toiletten-Piktogramm die Wahrheit so gut auf den Punkt gebracht 😂:

Siesta im Hotel. Danach raffen wir uns noch zu einer kleinen touristischen Runde auf. Doch bevor es so weit ist, gehe ich doch erst mal eine Runde …

Die Straßenbahnlinie 5 bringt uns dann auf direktem Weg zum Museumsquartier. Van Gogh und Konsorten warten ja noch immer auf einen Besuch von mir. Doch das hat Zeit bis zum nächsten Besuch in Amsterdam. Nicht unbedingt im Sommer, wenn der Rest der Welt die Stadt übervölkert.

Noch ein kleiner Spaziergang Richtung Altstadt, zwischendurch ein sehr spätes Mittagessen, gefolgt von einem Rundgang durch den Vondelpark. Und damit soll es heute auch gut sein. Ihr hört aus Toronto von uns!

3 Gedanken zu “Tage 1 und 2: Amsterdam – Boxenstopp

  1. Da sind ja wieder ein paar ordentliche Granaten (gemeint sind natürlich ausgefallene Gebäude) dabei! Sehr originell! Seid froh, dass es nur eine Security Mitarbeiterin war und nicht das FBI oder so. Wer weiß, bei was für dubiosen Firmen ihr euch da herumgetrieben habt.😜 Mit deinem Weitwinkel sieht Stefan noch länger aus, als er wahrscheinlich so schon ist. Und dich habe ich auch entdeckt…nicht nur auf der Schaukel.😉

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    1. Ja, die Holländer bauen schon sehr mutig und originell. Wir sind immer wieder beeindruckt davon. @FBI: 😂😂😂. Das würde uns gerade noch fehlen in der Sammlung! @ Weitwinkel: das ist wohl so 😎. @ mich entdeckt: da warst du aber sehr aufmerksam! Die Spiegelungen machen es möglich. Ist mir selbst erst nach deinem Hinweis aufgefallen 😂.

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