Ich verlasse Hongkong am späteren Abend von Tag 4 zu einer Zeit, zu der in Neuseeland bereits der nächste Tag angebrochen ist. Zur gleichen Zeit starten an den beiden benachbarten Gates zwei Flüge nach Australien. Mit Dramen wie beim Flug nach Cairns kann unser Flug nicht mithalten. Weder kommt einer aufgelösten Reisenden der Begleiter abhanden (der bis zum Abflug dann auch tatsächlich nicht mehr auftaucht, obwohl er mit ihr gemeinsam durch die Security ging), noch dreht eine arg verspätete Passagierin erst mal entspannt ein Selfie-Video mit dem originellen Begleittext „From Hongkong to Cairns“, nachdem sie schon drei Mal ausgerufen und nun von einer Mitarbeiterin durch die Massen gelotst werden muss.

Dafür starten wir mit einer Stunde Verspätung. Doch dieses Mal bin ich entspannt, denn auf mich warten in Auckland weder Termine noch ein Anschlussflug. Nach rund 11 Stunden landen wir am frühen Nachmittag in Auckland. Weitere fünf Stunden Zeitverschiebung (meine Autokorrektur wollte daraus gerade „Zeitverschwendung“ machen 😂) sind nun dazu gekommen. Ich bin euch nun – bezogen auf Deutschland – 12 Stunden voraus.

Mein Hotelzimmer entpuppt sich als kleines Appartment mit Küche und Waschmaschine. Letztere nutze ich gleich aus, denn so nah dran werde ich dieses Equipment sicher nicht mehr so schnell greifbar haben. Bevor ich aufbreche, verdrängen die hübschen neuseeländischen Dollars diejenigen aus Hongkong aus dem Portemonnaie.

Die Stadt empfängt mich mit angenehmen 18 Grad, frischer Luft – und einer Vollbremsung. Nein, keine Panik, ich bin nicht vor lauter In-die-falsche-Richtung-Schauen vor ein Auto gelaufen. Ich meine den Rhythmus und das Tempo der Leute. Hier geht es angenehm gemächlich zu. Laut und hektisch wird es erst, als ich an einer Sportsbar vorbeikomme, die gerade Neuseeland gegen Peru (WM-Qualifikation) live überträgt. Da gehen den Zuschauern die Nerven, Stimmen und Contenance verloren, und zwar bei jedem Ballkontakt ihrer Mannschaft 😀. Ich verfolge die letzten zehn Minuten bis zum Abpfiff eines enttäuschenden 0:0 und setze dann meinen Weg durch die überschaubare Innenstadt fort.

Am Ende der Haupteinkaufsstraße Queen Street wartet das Hafengelände auf mich.

Sehr schön ist auch das „Lighthouse“, sowohl von innen als auch von außen:

Auf dem Rückweg zum Hotel entdecke ich noch dieses kuriose Schild. Exklusiv für Stefan! Macht’s gut und bis morgen.

 

6 Gedanken zu “Tag 5 – Von Hongkong nach Auckland und ein erster Eindruck

  1. Peter Alexander??😂 Super!👍
    Von dem Tower in Auckland machen sie oft Bungee Jumping.🙈 Die NZ Dollars sind hübsch, aber glaube mir: die Lari und Tetri aus Georgien noch süßer!😍
    Irritiert hat mich das lange weiße Gebäude am Hafen. Kippt das nach vorne? Sieht lustig aus. Ich wünsche dir erstmal ein gutes Ankommen und Einleben im gemächlichen „Mittelerde“.😉

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    1. Danke! Ja, Bungee Jumping wurde mir auch gleich vorgeschlagen . Konnte ich mir bisher gerade so verkneifen 😂. Das weiße Gebäude ist die „Cloud“. Diese Halle wurde 2011 als überdachte Fanzone zur Rugby WM errichtet. Ihre Lebenserwartung wird auf 20 Jahre taxiert. Bis zu ihrem Abbau wird sie für Messen, Märkte usw. genutzt. Und nein, sie kippt nicht nach vorne. Das sieht nur auf den Fotos so aus.

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  2. Tolle Eindrücke soweit, liebe Elke! Ich konnte jetzt gerade die Beiträge der letzten Tage nachholen. Von mir aus könnte es immer so weiter gehen mit den Hochhausfotos. Aber jetzt kommen andere spannende Motive. Alles Gute und weiterhin safe travels!

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  3. Ahh, endlich angekommen in Neuseeland. Freu mich schon auf weitere Bilder, besonders aus der Natur….und ich will Orcas sehen 😅 und den tasmanischen Teufel…..ich wünsch dir einen super schönen Urlaub ❤️❤️

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