12. Februar 2025
Als ich am Morgen auf den Balkon trete und Richtung Hafen blicke, bemerke ich eine VerĂ€nderung. Irgendwas ist anders. Genau! Kein …
… Kreuzfahrtschiff weit und breit! Fast fehlt mir der Anblick. Aber wirklich nur fast đ . Nach dem FrĂŒhstĂŒck in meinem temporĂ€ren StammcafĂ© Huga nehme ich die Buslinie 2, die mich nach Betancuria bringen wird. WĂ€hrend der Fahrt sehe ich heute nicht nur die obligatorischen Ziegen, sondern auch Esel und Kamele.
Bevor es wieder hinab ins Tal geht, erklimmt der Bus ordentliche Höhen. Die Aussichten sind grandios, wenn auch wegen der getönten Scheiben im Bus gelblich bis grĂŒnstichig.

Nach diesem Anblick geht’s hinab ins nĂ€chste Tal. Das im Landesinneren gelegene 700 Seelen-Dörfchen Betancuria ist nach einer Stunde erreicht. Das Ărtchen ist geschichtstrĂ€chtig und wunderschön mit seinen Kirchen und den liebevoll restaurierten HĂ€usern. Die Lage tut ihres dazu, den Ort zu einem beliebten Tagesziel zu machen.
Betancuria stellt sich aber dann doch als noch kleiner heraus, als es die Beschreibungen, die ich im Vorfeld las, vermuten liessen. Das wird mir schon nach wenigen Metern klar. Mist, der nĂ€chste Bus zurĂŒck nach Puerto del Rosario fĂ€hrt erst in vier Stunden! Und Taxis, so erfahre ich von dem netten Polizisten, den ich vor der Kirche anspreche, gibt es hier nicht. Ich mĂŒsste mir eigens eines von relativ weit weg herbei telefonieren. Ach, egal, ĂŒbe ich mich heute einfach mal im Trödeln. Das ist eine gute Lektion fĂŒr einen flotten Unruhegeist wie mich.
Betancuria gilt als schönstes Ărtchen der Insel. Zu Recht, soweit ich das mit dem bisher Gesehenen vergleichen und beurteilen kann. Als ich gegen Mittag hier ankomme, ist ordentlich was los. Sehr touristisch geht es hier zu, doch das kann dem Charme des Dorfes nichts anhaben. Selbst die schmale DurchgangsstraĂe, an der ein paar adrette HĂ€uschen stehen, hat was. Die Hauptattraktion des Ortes sind die Kirche Santa MarĂa sowie die rund um das Gotteshaus verlaufenden GĂ€sschen. Eine Handvoll Restaurants und SouvenirlĂ€den ergĂ€nzen die Szenerie.






Das warâs. Fast! Denn weil ich so viel Zeit habe, schaue ich auch beim ArchĂ€ologischen Museum vorbei. Der Besuch lohnt absolut. Und so verbringe ich ein Weilchen mit den sehr sehenswerten Exponaten in dem modernen Bau.

Beim anschlieĂenden Mittagessen im Sombra serviert man mir zum Veggie Burger bluesrockige Livemusik. Der Name des Ladens ist Programm.

Danach lasse ich mich noch ein wenig durch das ĂŒberschaubare, aber schöne Ărtchen treiben.







Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass mir auch noch genĂŒgend Zeit fĂŒr einen kleinen Abstecher zur Ruine des Convento de San Buenaventura bleibt. Das im 17. Jahrhundert errichtete Franziskanerkloster liegt am Ortsrand, ist aber nach wenigen Hundert Metern FuĂweg erreicht. Ich genieĂe den kleinen Luxus, es ganz fĂŒr mich alleine zu haben. Denn die meisten Tagestouristen sind lĂ€ngst weg.



Und schwups sind die vier Stunden dann doch tatsĂ€chlich schon vorbei! Der Bus kommt pĂŒnktlich am spĂ€ten Nachmittag und bringt mich zurĂŒck in die Hauptstadt, wo mich die Aussicht auf meinen lauschigen Balkon und ein GlĂ€schen WeiĂwein direkt nach Hause lockt. Schön war’s! Morgen ziehe ich weiter. Stay tuned!
Das klingt sehr entspannt und doch war der Tag gefĂŒllt. Man muss sich darauf einlassen. Das archĂ€ologische Museum ist wohl ein recht gefĂ€lliger Bau, jedenfalls sehr gut aufgenommen.
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Danke! Und ja, der Tag war tatsĂ€chlich auf entspannte Art gefĂŒllt. Einen Gang herunterschalten kann sehr gut tun.
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Schöner Bericht! Und Elke hat einen Gang heruntergeschaltet, na so was! Betancuria hatte ich mir auch gröĂer vorgestellt. Ich meine aber, von dort gab es eine schöne Wanderung in die Berge.
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Danke! Ja, manchmal bin ich durchaus fĂŒr eine Ăberraschung gut đ. Gut möglich, dass es direkt vom Ort aus Wandermöglichkeiten hoch in die Berge gab. Ich hatte mich damit allerdings nicht beschĂ€ftigt.
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Na, du hast, so wie ich das sehe, das Beste aus den vier Stunden gemacht, was ging. Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man sich in etwas vertieft. Das StĂ€dchen scheint wirklich sehenswert zu sein. Manchmal ist auch weniger mehr und entspannt nicht immer verkehrt đ
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Ja, ich denke auch, dass ich die ĂŒppige Zeit gut genutzt habe. Weniger ist wirklich auch mal mehr, vor allem mehr Langsamkeit đ.
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war beim letzten Urlaub auf Fuerteventura auch dort !
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Das Ărtchen ist zwar sehr klein, hat aber was, oder?
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Hallo ! An die gröĂe des Ortes kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber es war auf jedenfall einen Besuch wert.
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Ja, das fand ich auch.
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Der Blogbeitrag ĂŒber Fuerteventura war super interessant! Ich werde definitiv einige der Tipps fĂŒr meine nĂ€chste Reise nutzen. Vielen Dank fĂŒr die tollen Infos! đŽâïžđ
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Das freut mich!
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