27. August 2021

An unserem letzten Morgen in Duisburg lassen wir uns genüsslich Zeit am Frühstückstisch, bevor wir am späten Vormittag mit Sack und Pack zu unserem nächsten Standort fahren. Die 24 Kilometer bis nach Essen sind schnell vollbracht.

Auch dort haben wir Glück mit dem Hotel. Denn es steht schon ein Zimmer – in dem Fall besser gesagt ein Studio mit Küche – für uns bereit. Vier Nächte werden wir hier verbringen. Wir richten uns schnell ein, und laufen dann in die Fußgängerzone der Innenstadt. Sie liegt nur wenige Laufminuten vom Hotel entfernt. Nach einem leckeren Mittagessen draußen …

Satt und glücklich

… geben wir uns kurz einmal dem Shopping hin. Zwei Oberteile für mich – das war’s für die nächsten Monate 😅. Ja, so ist das bei uns.

Anschließend schlendern wir noch ein wenig in der Innenstadt herum und werfen einen Blick auf die Alte Synagoge.

Der Hingucker

Wir laufen durch den Hauptbahnhof hindurch Richtung Süden. War uns das Wetter bisher hold, so tritt dann doch ein, was die Wetter-App befürchten liess: am späten Nachmittag setzt Regen ein. Und so lassen wir die Kameras schön im Rucksack, auch wenn noch diverse interessante Bauten wie zum Beispiel das Musiktheater von Alvar Aalto auf uns warten. Kommen wir eben ein anderes Mal hierher zurück. Auf dem Rückweg kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein und chillen dann in unserer komfortablen Bude. Morgen gibt es etwas mehr Action!

Auch am nächsten Morgen lassen wir es gemütlich angehen, stehen später auf und frühstücken ausgiebig im tollen Ambiente des Marriott. Am späteren Vormittag wagen wir uns in das beispiellose Autobahn-Gewirr des Ruhrgebiets und machen einen Ausflug ins rund 40 Kilometer entfernte Dortmund. Während der Fahrt fragen wir uns ernsthaft, wie wir früher ohne technische Hilfsmittel nur mit Karte zurechtkamen 😅. Ohne Navi ist man als Ortsfremder hier im Pott verloren! Besonders, wenn man die jeweils sinnvollste Strecke wegen Baustellen oder sonstiger Unwägsamkeiten nicht fahren kann und schnell improvisieren muss.

Doch zum Glück sind diese technikfreien Zeiten vorbei. Und so gelangen wir ohne größere Herausforderungen in die größte Stadt des Ruhrgebiets. Wir parken direkt unterhalb eines Gebäudes, das für uns der Hauptgrund war, nach Dortmund zu kommen. Doch dazu später.

Erst einmal lassen wir uns durch die Innenstadt treiben. Die großzügige Fußgängerzone lässt für Shopping-Fans sicher keinen Wunsch unerfüllt. Doch zu der Fraktion gehören wir bekanntlich nicht. Lieber schauen wir uns die interessanten Bauten rund um den Hauptbahnhof an. Dazu gehören zum Beispiel die Stadt- und Landesbibliothek und das Fußballmuseum, aber auch das eine oder andere normale Bürohochhaus.

Belesen
Volles Rohr
Eine Welt für sich
Das kickt!
Im Zerrspiegel
Eingebrockt

Es gäbe noch einiges mehr, was man in Dortmund machen und anschauen kann. Interessiert? Dann schau mal hier rein. Doch wir lassen es nach dem Bummel durch die Innenstadt und einem zwischenzeitlichen Mittagessen erst mal dabei bewenden. Auf zum Wahrzeichen der Stadt!

Das Dortmunder U symbolisiert auf eindrucksvolle Weise den Strukturwandel, der hier stattgefunden hat. Im U-Turm steht das Zentrum für Kunst und Kreativität auf der Basis alter Braukultur. Hier produzierte die Union Brauerei in grauer Vorzeit genau das, wofür Dortmund als Bierhauptstadt eben steht. Von außen macht der alte Industriebau schon mal einiges her:

Das U
Rotlicht
An der Stange

Nachdem wir den Turm gebührend von allen Seiten bewundert haben, widmen wir uns seinen inneren Werten. Wir schauen uns auf allen zugänglichen Etagen und in allen gerade laufenden Ausstellungen um. Hier geht es ungewöhnlich zu!

Die Ausstellung ‚Body and Soul‘ könnt ihr noch bis November 2022 ansehen. Das legendäre Studio 54 ist leider schon wieder ausgezogen. Doch hier könnt ihr euch von der grandiosen Ausstellung eine ungefähre Vorstellung machen. Schaut unbedingt mal rein!

Nimm Platz!
Das Wichtigste zuerst
Bauchgefühl
Ross und Reiterin
Aus dem Stand

Als wir das U am späten Nachmittag verlassen, geht gerade ein heftiger Wolkenbruch nieder. Dennoch haben wir auch heute wieder Glück gehabt mit dem Wetter. Denn es ist der erste Regen für heute. Den Skywalk Phoenix West lassen wir wegen des Regens allerdings ausfallen. Dann eben beim nächsten Mal. Und wenn wir ehrlich sind: wir freuen uns auch einmal über weniger Programm. Wir sind ja schließlich im Urlaub 😎. Und so wühlen wir uns durch den Verkehrswahnsinn in diesem Städte-Konglomerat zurück nach Essen, dem verdienten Feierabend entgegen.

10 Gedanken zu “Dortmund – U wie ungewöhnlich

  1. Interessante Architektur! Das Ruhrgebiet hatte ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm. Allerdings erinnere ich mich gerne an das Folkwang Museum und einen sehr schönen Spaziergang am Aasee in Essen, wo wir Verwandte besuchten. Danke fürs Mitnehmen.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, im Pott gibt es so Einiges zu entdecken. Das Folkwang ist natürlich eines der Highlights in der Region. Vielleicht verschlägt es dich ja eines Tages mal wieder in die Ecke. Dann kannste weiter auf Entdeckungstour gehen 😎.

      Gefällt mir

  2. Also Dortmund ist für mich völlig neu und war dort auch noch nicht. Kennen tut man es hauptsächlich vom Bier und dem BVB ( übrigens mein Lieblingsverein was Fussball betrifft ).
    Anschauen kann man es sicherlich schon mal wenn man in der Gegend ist.

    Gefällt 1 Person

Schreibe eine Antwort zu Linsenfutter Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s