Jetzt aber! Am Sonntagmorgen deponieren wir unser Hab und Gut im Schließfach am Hauptbahnhof und fahren gleich weiter zu den Landungsbrücken.

Zu dieser recht frühen Stunde sind noch nicht so viele Leute unterwegs. Und so sichern wir uns die Pole Position oben auf der Fähre 62, was uns nicht nur einen tollen Rundumblick, sondern auch eine steife Brise sowie eine ordentliche Ladung Gischt beschert. So schippern wir stadtauswärts auf der Elbe herum und genießen das, was uns links und rechts so alles geboten wird. Da wären zum einen der Industriehafen in all seinen Facetten, …

… der berühmte Fischmarkt, …

… das Dockland (dazu später mehr, aus Gründen …), …

… und last but not least ein einsamer Kerl mitten im Fluß.

Wendemanöver an der Endstation Finkenwerder. Hier verlassen uns alle Radfahrer und ein paar Fußgänger. Uns jedoch ist nicht nach Landpartie, und so bleiben wir wacker an Bord. In Richtung Innenstadt wärmt uns die Sonne, ohne dass ihr der Wind einen Strich durch die Rechnung macht. Rückenwind auf dem Schiff hat was 😎.

Am Museumshafen Övelgönne gehen wir von Bord.

Strandgänger und Biergarten-Liebhaber sind hier auch mehr als richtig. Wir verzichten an diesem Morgen jedoch auf Beach und Bier, betrachten eine Weile die Szenerie um uns herum, …

… und laufen dann immer möglichst nah am Wasser entlang Richtung Dockland. Auf dem Weg dorthin drängen sich noch einige schmucke Neubauten in dieser offenbar aufstrebenden, schönen Ecke Hamburgs auf. Ein paar Wohnbauten sind darunter, doch in der Mehrzahl finden sich Büros hier. Manche Gebäude stehen so nah am Wasser, dass die Kameras ihre Panorama-Funktionen unter Beweis stellen müssen.

Wir nähern uns dem Dockland, treiben uns zuerst jedoch noch ein Weilchen in dessen „Hinterland“ herum. Hier unsere Impressionen:

Und hier isses nun, das futuristische Bürogebäude „Dockland“, direkt neben dem heute verwaisten Kreuzfahrtterminal. Kommt euch bekannt vor? Richtig! Ich habe euch diese wie eine schnittige Yacht anmutende Schönheit eben schon mal von der Wasserseite aus untergejubelt. Und auch als Titelbild 😎. Eine sportlich herausfordernde Freitreppe führt zu einer öffentlichen Dachterrasse, die uns einen fantastischen Fernblick auf den Hafen und das Elbtal bietet.

Ein Blick auf die Uhr sagt uns, dass wir uns so langsam wieder Richtung Hauptbahnhof bewegen sollten. Am Fähranleger warten wir auf das nächste Schiffchen, …

… und lassen uns wieder Richtung Innenstadt verfrachten. Wir erhaschen ein paar letzte Blicke auf die schöne und kontrastreiche Elbszenerie, …

… und schon sitzen wir wieder in der U-Bahn, die uns zum Hauptbahnhof bringt. Am frühen Nachmittag geht es zurück nach Berlin. Dass der ICE nach München wie sein Pendant am Freitag in umgekehrter Richtung heute ebenfalls außerplanmäßig nur bis Berlin Hauptbahnhof fährt, trifft uns indes nicht 😂. Danke, du schöne Hansestadt! Bis zum nächsten Mal!

6 Gedanken zu “Tag 3: Hamburg – Auf großer Fahrt

  1. Ich bin ja ein großer Fan von Industriehäfen…die riesigen Containerschiffe, Umschlagplätze und Hafenkrane vermitteln immer ein „Raus in die Welt“ – Gefühl. Aber auch die Landungsbrücken und die Speicherstadt sind immer wieder einen Ausflug wert.
    Eine Frage: wie seid ihr (bei den Hinterlandfotos) bei Foto 3 auf das Gebäude von Foto 2 raufgekommen?

    Gefällt 1 Person

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