In Berlin ist es leicht, sich auch als Bewohner dieser Stadt wie im Urlaub zu fühlen. Zum Beispiel bei einem Tagesausflug zur IGA gaaaaaanz weit draußen in Marzahn. Das an sich schon sehr sehenswerte Gelände der Gärten der Welt wurde erweitert und beherbergt nun bis Mitte Oktober die IGA (https://iga-berlin-2017.de/iga-gelaende/gaerten-der-welt). Was soll ich sagen? Der weite Ritt mit der U-Bahn letzte Woche Freitag, der uns vom heimatlichen Schöneberg bis ans gefühlte Ende der Welt katapultiert hat, hat sich mehr als gelohnt.

Einen ersten Überblick verschaffen wir uns von oben per Seilbahn. Sie ist mit ihrem Zwischenstopp auf dem Kienberg sicher die Rettung für alle Fußlahmen und -faulen, denn das Gelände ist riesig! Obwohl wir eine Strecke durch die Lüfte zurücklegen, bringen wir es am Ende auf rund 12 Kilometer Fußweg. 
 

 
 Am nördlichen Ende angekommen, flüchten wir vor der brutzelnden Mittagssonne in die Blumenhalle, die zu unserer Freude gerade stark japanisch angehaucht ist.
 

 
 Es gibt dort aber auch noch andere ansehnliche Blümchen zu bewundern.
 

 
 Darauf erst mal ein stärkendes Getränk in der schicken Gastronomie.
 

 
 Nachdem wir die andere Seite der gelungenen Seilbahnstation bestaunt haben …
 

 
 … verbringen wir fasziniert eine ganze Weile in der Ausstellung der Klettergärten der Welt. Operation „Fernweh wecken“ geglückt. Zumindest bei mir.
 

 
 Jetzt aber raus in die Sonne! Verwundert reiben wir uns beim nächsten Kunstprojekt die Augen. Sind wir hier wirklich in Marzahn oder doch in Los Angeles?
 

 
 Zum Glück bietet dieser putzige Geselle Orientierung in der schier endlosen Vielfalt des Geländes.

 

 
 Was folgt, ist eine gelungene Mischung aus Pflanzen und Kunst. Seht selbst:
 

 
 Sollte euch während des Rundgangs übers Gelände versehentlich die Kohle ausgehen, so wird euch hier geholfen:
 

 
 Sehr fasziniert sind nicht nur die herumtobenden Kinder, sondern auch wir von diesem Spiegellabyrinth, das an jeder Biegung neue Perspektiven bietet.
 

 
 Wir riskieren einen kurzen Blick in das hübsche Teehäuschen. Dort werden wir unerwartet königlich empfangen. 

 

 
 Weiter geht’s. Erst wird es orientalisch …
 

 
 … dann feucht-warm …
 

 
 … dann asiatisch.

 

 
 Rauf auf den Kienberg. Zu Fuß. Zur Seilbahn schauen wir lieber ehrfürchtig hoch.
 

 
 Oben angekommen, werden wir mit dem Anblick des architektonisch sehr gelungenen Wolkenhain belohnt. Fix hochgekraxelt, bevor wir den letzten Teil des Geländes unsicher machen.
 

 
 Bevor uns nach fast sechs Stunden Rumlaufen bei 29 Grad die Müdigkeit niederringt, schaffen wir dann doch noch den südlichen Rest des Geländes, das mehr und mehr in eine offene Parklandschaft übergeht. 

 

 
 Fazit: großartig! Wir werden sicher zu Wiederholungstätern.
 

 
 

8 Gedanken zu “Internationale Gartenausstellung Berlin

  1. Cool und gut zu wissen, dass Ihr bereits da ward. Danke für die Hinweise. Wir überlegen immer noch, mich schreckt die weite Fahrt nach Mahrzahn ab…

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  2. Das wäre meine Welt, sehr gut hat mir der Bonsai-Express gefallen und der asiatische Teil. Der Wolkenhain gefällt mir noch besser als der Baumwipfelfahrt in Orscholz, wo wir zusammen drauf waren. Eins ist mir neu, daß du die Klettergärten brauchst, um dein Fernweh zu wecken. Bin am überlegen, ob wir nicht diese Ausstellung besuchen sollten Deine Aufnahmen sind wie immer Klasse.

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    1. Das freut mich sehr, dass dir der Bericht und die Fotos gefallen. Der Wolkenhain ist wirklich sehr gelungen. Allerdings ist die Aussicht vom Baumwipfelpfad auf die Saarschleife etwas schöner 😎! Du hast recht. Eigentlich brauche ich die Klettergärten zum „Anfixen“ nicht. Sie haben den Grundzustand aber noch etwas verstärkt 😀. Ja, dann schwingt mal die Hufe Richtung Berlin! Ihr seid herzlich willkommen. Bis Mitte Oktober läuft die IGA noch.

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  3. Auf diese wunderbare mit stimmungsvollen Bildern geschmückte Anregung muss ich doch demnächst den Herrn Timm mitnehmen und auf deinen Spuren wandeln.

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  4. Oh wie schön….bin ich mal wieder die letzte Betrachterin….schön und das in Berlin. Da muß ich jetzt garnicht mehr hin….eine schöne Vielfalt an farbigen Exoten in einem Mix von Kunst und Natur. Die „Spiegelstelen“ (?) sind wahrhaftig bewegte Naturbilder …Merci Elke und Stefan

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