Was? Zwei Jahre ist das schon her? Mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen, dass ich in die unendliche Schönheit, Weite und Stille der Rub al Khali eintauchte. Meine Reise durch den Oman wird mir für immer unvergessen bleiben. Und das hat auch ein Stück weit mit Amur zu tun, der mir diese bis dahin so fremde Wüstenlandschaft, die Kultur und Mentalität der Omanis näher gebracht hat.

Ich hatte euch Amur bereits hier vorgestellt. Nun hat er ein spannendes Podcast-Interview in englischer Sprache gegeben, in dem er Einblicke in seine Herkunft, seine erste Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen, seinen Weg zum Tourismus, seine Lebensphilosophie und seine beruflichen Zukunftspläne gewährt. Hört unbedingt mal rein!

Und solltet ihr eines Tages vorhaben, in den Oman zu reisen – was ich euch sehr ans Herz lege! -, schaut gerne einmal bei Arab Adventures Tours vorbei. Amur ermöglicht auch kulturelle Begegnungen, die über das übliche touristische Programm hinausgehen und somit Brücken zwischen den Kulturen entstehen lassen. Es ist an der Zeit, den Nahen Osten nicht mehr nur als Krisenregion wahrzunehmen.

4 Gedanken zu “Kulturelle Brücken bauen – Interview mit Amur Al Rawahi

  1. Wir haben den Oman einfach zu lange hinausgeschoben. Diese Idee, dorthin zu reisen, existiert schon ein paar Jährchen. Ich höre gleich mal in den Podcast rein, mal schauen, wieviel davon ich verstehen werde 😉

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  2. Hallo Elke,
    die islamischen Länder Afrikas stehen bei mir seit den Massenmorden unter der Gewaltherrschaft des IS nicht mehr auf der Liste von Ländern, die ich besuchen möchte.
    Überhaupt wird die Auswahl der Länder in denen ich mich als Tourist (besonders als Backpacker) sicher fühlen würde immer kleiner.
    Möglicherweise tue ich da einigen Ländern Unrecht, aber wenn ich Aufwiegen müsste: meine persönliche Sicherheit und ein Land zu besuchen, welches mich – das muss ich leider auch gestehen – weder von den von Menschenhand errichteten Sehenswürdigkeiten, noch von der Natur reizen würde, dann ziehe ich doch meinen relativ sicheren Balkon vor. Es sei denn, Wespen haben wieder im Strandkorb ein Netz gebaut – dann auch dort nicht..
    Japan, Kanada, Südfrankreich, Neuseeland, (vielleicht einmal auf die Malediven in so eine 5 Sterne Villa im Meer) – viel mehr Länder reizen mich nicht.
    Der Oman scheint eine positive Ausnahme zu sein, wenn man die Informationen auf https://www.travel-individuell.de/sultanat-oman-land-und-leute liest. Alleine der Satz, dass andere Religionen geduldet werden, wäre für mich wichtig.
    Aber das ist ja immer die Crux, wenn man in Urlaub will. der eine will in die Berge, der andere ans Meer.. 🙂
    CU
    Peter

    P.S. das ist der dritte Versuch diesen Text zu schreiben. Falls die vorigen noch in der Pipe sind lösch Sie bitte..

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    1. Ja, da hat jeder so seine ganz eigenen Schmerzgrenzen. Der Oman ist in der Gegend tatsächlich eine rühmliche Ausnahme. Hält sich weitestgehend aus allen politischen internationalen Verwicklungen raus (gar nicht so einfach, wenn man Saudi-Arabien und den Jemen als direkte Nachbarn hat) und zeichnet sich durch große religiöse Toleranz aus. Ich habe mich dort jederzeit wohl und sicher gefühlt und würde immer wieder hinfahren, auch als Frau alleine. Und in der Tat kann ein Wespennest im Strandkorb durchaus die eine oder andere Unannehmlichkeit bedeuten 😅.

      Kanada, Neuseeland, Südfrankreich: da bin ich auch dabei! Und war dort auch schon unterwegs. Immer wieder gerne! Und klar: das ist halt mehr oder weniger der eigene Kulturkreis. Das macht das Reisen einfacher. Und die gemäßigten Klimazonen tun das Ihre dazu. In Japan war ich noch nicht. Würde mich aber auch mal reizen.

      PS: deine beiden ersten Versuche (die kurioserweise genau wie der dritte in meinem Spamordner gelandet sind) habe ich mittlerweile gelöscht.

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