Am heutigen Dienstag ist Mainstream angesagt. Los geht’s am Bahnhof Blackfriars, …

… wo uns vor zwei Tagen eine Band mit guter Livemusik erfreute und gleichzeitig die Sicht auf eine sehenswerte Streetart versperrte. Doch jetzt steht einem Foto buchstäblich nichts mehr im Wege.

Brrr, ist das zapfig heute! Zwar herrschen ähnliche Temperaturen wie an den beiden vorherigen Tage. Doch ein starker Wind bringt eine unangenehme, feucht-kühle Komponente ins Wetterspiel, zum Glück aber keinen Regen.

Wir ziehen unsere Jacken bis zum Anschlag zu und laufen am Südufer der Themse gen Westen entlang. Die Aussichten von den diversen Brücken und vom Ufer aus sind in beide Richtungen richtig klasse!

Bald nähern wir uns dem London Eye, doch eine Fahrt mit dem berühmten Riesenrad lockt uns nicht. Stattdessen beschäftigen wir uns lieber auf bodenständige Art mit allem, was uns in der Umgebung sehenswert erscheint.

Hat man das London Eye passiert, wird der gegenüberliegende Westminster Palace, in dem das Parlament sitzt, zum Blickfang. Er hat es heute aufs Titelfoto geschafft.

Der wohl prominenteste Teil des Palastes steht bescheiden am Rand des weitläufigen Gebäudekomplexes. Allseits bekannt als Big Ben, hörte der markante Turm ursprünglich auf den schlichten Namen Clock Tower. 2012 jedoch wurde er zu Ehren des 60. Thronjubiläums von Queen Elizabeth II. offiziell in Elisabeth Tower umgetauft.

Die Bezeichnung Big Ben bezog sich im historischen Kontext übrigens nur auf die größte und mit 13,5 Tonnen schwerste der insgesamt fünf Glocken im Turm. Doch im Laufe der Zeit hat sich der Namensbezug auf den gesamten Turm ausgeweitet.

Wir überqueren die Westminster Bridge und setzen unsere Tour auf der Nordseite der Stadt fort. Nach einem kurzen Blick auf die schwierig zu fotografierende Westminster Abbey, …

… entdecken wir zwei Fotomotive, die uns auf ganz unterschiedliche Art amüsieren.

Zeit für eine Mittagspause! Aus dem italienischen Restaurant Emilia‘s taumeln wir eine Weile später buchstäblich genudelt weiter. Next Stopp Buckingham Palace, wo das berühmte Zeremoniell der reichlich bemützten Wachen mit der Präzision eines Uhrwerks stattfindet.

Von hier aus flanieren wir weiter zum größten öffentlichen Platz der Stadt, dem Trafalgar Square, der praktisch auf dem direkten Weg zu unserem nächsten und letzten Ziel für heute liegt.

Weiter geht’s zum Covent Garden im Londoner West End. Rund um die historische Markthalle …

… pulsiert das Leben. Das Royal Opera House, Designer-Boutiquen, Restaurants, ein Museum, Kunsthandwerk und Straßenkünstler buhlen hier um die Aufmerksamkeit des Publikums. Dieses könnte sich sicher über alles Mögliche beklagen, jedoch nicht über Langeweile in diesem quirligen Viertel.

Kurz: Covent Garden ist für Shopping, Kultur und Nachtleben the place to be. Ach ja, und zum sehen und gesehen werden natürlich auch.

Ja, es mag auch touristisch zugehen in diesem Viertel. Doch wir finden es sehr charmant, kurios und unterhaltsam. Zufällig geraten wir über den etwas versteckt in einem begrünten Innenhof liegenden Eingang in die ebenfalls am Platz ansässige St. Paul’s Church. Ich gehöre ja nicht unbedingt zur Fraktion der Kirchenfans. Doch wenn sie wie in diesem Fall nicht nur für klassische Gottesdienste, sondern auch anderweitig kulturell genutzt wird, bin ich an Bord.

Als sich die Dämmerung ankündigt, treten wir den Heimweg an. Genug erlebt für heute! Morgen geht’s weiter. Stay tuned!

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