Schon seit Jahren reden wir davon. Jetzt haben wir es endlich in die Tat umgesetzt. Und so packen wir am Tag der Arbeit unsere Sachen in den Mietwagen und machen uns auf den Weg nach Sachsen. Überschaubare 250 Kilometer trennen uns von unserem Domizil in Bad Schandau, das wir nach knapp drei Stunden Fahrt erreichen.

Der als Sächsische Schweiz bekannte deutsche Teil des Elbsandsteingebirges beginnt etwa 30 Kilometer südöstlich von Dresden und erstreckt sich bis zur Grenze nach Tschechien. Im Nachbarland findet sie als Böhmische Schweiz ihre Fortsetzung.

Nach dem Mittagessen bekommen wir die Wohnungsschlüssel, beziehen unser Quartier und begeben uns dann gleich auf den ersten Rundgang, den uns der nette Vermieter als für den Nachmittag machbar empfiehlt.

Fast direkt hinter dem Haus beginnt der Panoramaweg. Unvermeidbar geht es in diesem schmalen Elbtal, an dessen Ufer die kleinen Örtchen kauern, immer erst einmal ordentlich bergauf. An der alten Burgruine gönnen wir uns eine kurze Verschnaufpause.

Weiter geht’s Richtung Altendorf. Kurz vor dem Ortseingang überqueren wir eine größere Ebene, die uns einen diesigen Fernblick auf die markanten Schrammsteine bietet. Hier als Appetizer schon mal ein Foto. Morgen mehr davon!

Altendorf streifen wir nur am Rande und verlassen hier den Panoramaweg Richtung Kirnitzschtal. Und dort bekommen wir eine Ahnung davon, weshalb die bizarren, schroffen Gesteinsformationen und verwunschenen canyonartigen Waldtäler so viele Künstler, darunter Caspar David Friedrich, zu malerischen Höhenflügen verleitet haben.

Schon bald lockt uns die Dorfbachklamm in die Tiefe. Schön vorsichtig kraxeln wir über die dicken Brocken abwärts. Immer wieder bleiben wir stehen, um diese wunderbare Landschaft zu bestaunen.

Im unteren Teil erleichtert uns eine steile Treppe den Abstieg ins Kirnitzschtal, von wo aus wir über einen Teilabschnitt des Flößersteigs nach Bad Schandau zurück wandern.

Hier ein paar Eindrücke von dem schnuckeligen Kurörtchen mit seinen rund 3.600 Einwohnern, das für die nächsten Tage unser Zuhause sein wird.

Genug für heute! Naja, fast. Ein Stückchen Kuchen (für Stefan) und ein Eisbecher (für mich) gehen noch rein. Danach noch ein kurzer Spaziergang am Elbufer in der Abendsonne, bevor endgültig der Feierabend eingeläutet wird. Fortsetzung folgt!

15 Gedanken zu “Tag 1: Sächsische Schweiz – Erste Eindrücke

  1. Danke für die ersten Eindrücke eures Aufenthalts in der sächsischen Schweiz. Ich mag diese verwunschen scheinende Landschaft sehr, war jetzt aber bestimmt 5 Jahre nicht mehr dort und hebe durch euren Bericht tatsächlich ein wenig Sehnsucht bekommen.
    Ich bin gespannt auf deinen nächsten Beitrag,
    Susanne

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      1. Liebe Elke, etliche Tage kann man dort nicht laufen😅 sondern Jahrzehnte. Es ist die Heimat meines Lebensgefährten und wir machen drei mal im Jahr dort Urlaub und haben immer noch nicht alles erwandert. Am Schönsten finde ich das Wanderschiff nach Hrenzko, klar dort ist fürchterliches Merchendicing aber versteckt gibt es dort ein altes Gaswerk…richtig unheimlich.

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        1. Dann werde ich mir doch glatt vor dem nächsten Ausflug dorthin ein paar Tipps von dir holen! Das Schiff nach Hrenzko ist schon mal notiert. Das mit dem Gaswerk hört sich spannend an! Aus welchem Ort stammt denn dein Lebensgefährte?

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  2. Hallo Elke,
    vielen Dank für die vielen herrlichen Bilder einer tollen Landschaft. Ich war noch nie dort und bin sehr gespannt darüber einiges mehr zu erfahren. Jetzt frage ich mich allerdings, warum die Tassen am Gartenzaun? Keine Liebesschlösser ab Brücken, sondern Liebestassen?
    Danke dir für den tollen Bericht.
    Liebe Grüße, Peter

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    1. Freut mich, dass du wieder mit an Bord bist und dir die Tour bisher gefällt. @ Tassen: Ja, gute Frage! Liebestassen hört sich als Erklärung doch gut und plausibel an 😎. Ich hatte mir darüber ehrlich gesagt gar keine Gedanken gemacht und mich nur über die kuriose Idee amüsiert!

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  3. wir waren kurz nach dem Jahrhunder-Hochwasser in Bad Schandau gewesen und auch mit der Berschweiler Feuerwehr das Elbsandsteingebirge abgegrast (mit dem Bus), auch die Bastei gesehen usw. usw. War damals aber auch im April.

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  4. Ein schöner erster Eindruck der dortigen Natur! Der moosbewachsene Wald sieht sehr märchenhaft aus. Man könnte meinen, gleich hüpft ein böser kleiner Zwerg hinter einem Felsen hervor.😅 Diese steilen Auf- und Abstiege wären ja nichts für mich. Ihr seid da ja echt fit!💪

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